Mittwoch, 15. Dezember 2010

Advent in den USA

Hallo allesamt, das war jetzt eine ziemliche Pause, was die Einträge im Blog angeht, bedingt durch eine recht anstrengende Zeit auf der Arbeit. Aber das gibt uns die Möglichkeit, endlich mal den Alltag zu beschreiben.
Gegen 6:50 fahren Chrissi und ich zur Schule - er fährt hin und ich dann weiter zur Arbeit. Ich verschwinde dann für die Familie in unserem Office in Lowell ungfähr 15 min entfernt von Bedford. Diesen kurzen Arbeitsweg genieße ich zunehmend. Niclas und Constantin fahren dann gegen 7:20 mit dem typischen gelben Schulbus zur Schule. Der Unterricht ist dann sehr eng getaktet mit 5 min Pausen zwischen den Unterrichtsstunden. In dieser Zeit müssen sie die Räume wechseln und ihre Sachen aus und einpacken, dafür gibt es den typischen "Locker" in den Fluren. Da die Gruppenzusammensetzungen je nach Unterrichtsfach wechseln, kommen häufig andere Kinder im Unterricht zusammen. Das war sicher sehr lustig in den ersten Tagen, als Nici und Consti von Klassenraum zu Klassenraum gerannt sind und nur wenig verstanden haben. Aber alle Achtung, sie haben es gemeistert. Und das geht dann die ganze Woche so. Die Ferien sind hier ganz anders gruppiert. Ausser Weihnachten, Winter und nach Ostern eine Woche gibt es hier höchstens mal ein verlängertes Wochenende, wenn Feiertage anstehen. Dafür sind die Sommerferien dann fast 2,5 Monate lang. Zum Ablauf am Nachmittag komme ich dann einandermal.

Auch hier läuft die Adventszeit auf Hochtouren. Exakt nach dem Thanksgiving Tag hat sich ganz Amerika auf Weihnachten eingestellt. Und auch erst ab dann gab es Pfefferkuchen und Candy-Sticks in den Regalen der Supermärkte. Also recht spät im Vergleich zu Deutschland, aber dafür mit unerbittlicher Härte - Weihnachtsmann im Kaufhaus für die Fotos mit den Kleinen inklusive. Dafür steht man dann auch gerne mal 1h in der Schlange inmitten einer Mall. Der typische Weihnachtsschmuck ist hier ein einfacher Tannenkranz mit roter Schleife. Also sehr schlicht und garnicht so verkitscht wie man sich das sonst in Amerika vorstellt. Diesen Kranz gibt es in allen Größen bis zu 2m Durchmesser, je nach dem wo man dieses Schmuckstück anbringen will. Aber natürlcih gibt es auch das andere extrem von dem wir in Deutschland ja schon sehr viel abbekommen haben, wenn sich NAchbarschaften einen unerbittlichen Kampf liefern im Wer-hat-die-meisten-und-buntesten-Lichter-an Wettstreit. Etwas neidisch schauen wir ja schon auf Euch in Deutschland, wenn man den vielen Schnee so sieht. Wir hatten bis auf 5-6 Schneeflocken noch nichts abbekommen. Etwas weiter westlich von uns im Mittleren Westen herrscht allerdings schon das blanke Chaos durch Blizzards (Schneestürme). Dieses Extrem im Hinterkopf, können wir uns dann auch wieder mit einer schneefreien Wetterlage kurz vor Weihnachten abfinden. Die katholische Gemeinde hier in Bedford bietet auch eine gewisse Stetigkeit zu Weihnachten. Um 10 Uhr abends beginnt die Christmette. Am Nachmittag findet sogar so etwas wie ein Krippenspiel statt. Was noch fehlt ist so ein richtig schönes Gospelkonzert. Mal sehen, ob wir das noch irgendwie hinbekommen. - Thomas

Mittwoch, 24. November 2010

Thanksgiving Vorbereitungen

Nun endlich wieder einige Nachrichten aus dem fernen Amerika. Hier ist mittlerweile alles in wilder Aufregung vor dem Thanksgiving Fest. Wir sind hier in New England ja quasi an der Wiege dieses Festes, denn hier wurde der Geschichte nach das erste Thanksgiving Fest 1622 zwischen den Pilgern und den Wampanoag Indianern aus Anlass des Erntedanks bei Plymouth Rock gefeiert. Seit dem ist Thanksgiving das Fress-Fest schlechthin. Die einzigen die Thanksgiving nicht mögen sind die Truthähne die es richtig klassisch in Riesenabmaßen zu kaufen gibt und wohl auch der Grund sind, warum die amerikanischen Backöfen so riesig sind. Wir sind bei unseren Nachbarn eingeladen und werden hier mal so ein richtiges traditionelles Fest erleben. Ach so, natürlich gehört auch Sport dazu, denn an diesem Tag ist traditionell das letzte Spiel der Football High-School Saison und natürlich spielt auch die nationale Liga NFL. Am Tag danach gibt es hier den sogenannten "Black Friday" mit dem das Weihnachtsgeschäft eingeläutet wird. Die Preise sollen da wohl so purzeln wie die Aktien-Kurse am Black-Friday zu Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929.
So jetzt genug Hintergrund Informationen. Ich erlebe gerade eine neue Phase in meinem Leben : Meinem Sohn riesige Verantwortung zu übergeben und auf dem Beifahrersitz nicht eingreifen zu können. Man muß Chrissi zu Gute halten, dass er diese Aufgabe ganz gut meistert und so haben wir schon einige Touren zur Schule bzw. Einkäufe gemeinsam erledigt. Wirklich interessant zu sehen, wie das fast schon normal wird, dass mein kleiner Sohn auf der Fahrerseite des Autos einsteigt und losfährt. Ansonsten werden hier schon intensive Vorbereitungen für den Winter getroffen. Auffälligste Aktion dafür ist das Aufstellen von ca. 1 Meter hohen Wegmarkierungen auf dem ganzen Gebiet unserer Farm und auch auf sonstigen öffentlichen Plätzen. Entlang dieser Markierungen werden sich dann wohl die Schneefräsen erfreuen. Angela rechnet seit dem mit mindestens 1 Meter Schnee und mehr. Mal sehen was da so herunterkommt und vorallem wann es wohl losgeht. Von Deutschland hört man ja schon die ersten Schneenachrichten im Harz. So und wie versprochen, bald ein ganz schnöder Alltagsbericht ;-) -Thomas

Mittwoch, 10. November 2010

Big Apple and Drivers License

Das schönste zuerst: Chrissi hat den theoretischen Teil seiner Fahrprüfung bestanden. Schwieriger als die Prüfung war allerdings die Zulassung zu erwirken. Wiedereinmal sind wir mit voller Wucht gegen die amerikanische Bürokratie rerasselt und haben aber auch festgestellt, dass es extrem darauf ankommt, wo man bestimmte Diskussionen führt. Die ersten Versuche haben wir in der nächstliegenden Stelle unternommen in Lowell einer recht großen Stadt. Nach diversen Wutausbrüchen von Angela sind wir dann zu einer anderen Stelle etwas weiter entfernt gefahren wo wir Angela und Chrissi freundlich und angenehm behandelt und informiert wurden und schließlich auch das begehrte Learners Permit erhalten haben. Damit darf Chrissi jetzt offiziell in Begleitung eines Inhabers einer Fahrerlaubnis mit dem Auto herum fahren und dabei Fahrpraxis sammeln. Fühlt er sich dann irgendwann sicher, muß er sich zu einer praktischen Fahrprüfung anmelden und kann die richtige Fahrerlaubnis erhalten. Noch habe ich nicht neben ihm im Auto gesessen - mal sehen, wie das so wird.

Am Wochenende haben wir kurz entschlossen eine 3,5h Tour nach New York unternommen. Wir waren kurz nach 9 Uhr dort und haben das urbane Amerika kennengelernt. Leider haben wir erst 50 Meilen vor New York festgestellt, dass das erste November Wochenende für den New York Marathon reserviert ist. So war die Stadt noch praller gefüllt, als sie es wohl ohnehin schon ist. Dennoch haben wir eine tolle Tour durch den Central Park gemacht und vom Empire State Building eine fantastische Aussicht auf die Stadt genossen. Wir werden sicher nocheinmal dorthin fahren, der Tag dort hat jedenfalls gereicht, um einen ersten Überblick zu bekommen und die weiteren Trips in diese Gegend zu planen. Ist ja quasi nur ein Katzensprung - einmal Berlin - Ostsee und zurück.  Einige Bilder über den bekannte Link in der Kopfzeile dieses Blogs. - Thomas

Montag, 1. November 2010

Halloween

Halloween - leitet sich von "All Hallows' Even" ab und markiert den Abend vor Allerheiligen. So jedenfalls schreibt Wikipedia. Mit diesem relegiösen Hintergrund, hat das Halloween-Fest nicht nur hier in Amerika, nichts mehr zu tun. Wir haben ja auch in Deutschland schon häufiger "Süßes oder Saures" gerufen, aber hier wird dieses Fest richtig begangen, zelebriert und gefeiert. Angefangen von Parties, Dekorationen und abendlichen Touren, die für Niclas und Consti die größte "Ausbeute" bisher darstellte. Der Rest von uns hat einen Ausflug nach Salem unternommen, wo bereits seit 4 Wochen Halloween gefeiert wird. Dort finden Geisterführungen, Konzerte, Erzählungen rund um das Spuken, Hexen und Geister statt. Wer denkt, dass dies im Wesentlichen Kinder sind - weit gefehlt. In Salem toben sich die Amerikaner so richtig aus. Eine Mischung aus Karneval und Geisterbahn. Teilweise recht grenzwertige Kostüme, aber getreu dem Motto, Sehen und vorallem Gesehen werden. Der Gipfel war eine Tour über den städtischen Friedhof, um das schaurige Gefühl noch zu verstärken. Das haben wir dann nur noch im Vorbeifahren auf der Rücktour gesehen. Einige Eindrücke wir immer über den Foto-Link.

Jetzt geht es dann mit großen Schritten auf das nächste Fest im Herbstmarathon der Feiertage in Amerika zu, das Thanksgiving-Fest, die amerikanische Form des Erntedankes.   - Thomas

Samstag, 30. Oktober 2010

Was für ein Erlebnis

Am Freitag habe ich in meiner Schule eine neue sehr interessante Erfahrung gemacht. Die Stunden waren kürzer als sonst und nebenbei trugen die Schüler blau, schwarz und weiss, je nachdem wie die Farbe ihrer Klassenstufe war. Ich trug, weil ich in der 11. bin, blau. Wie auch immer, nach dem Unterricht wurden die vier Klassenstufen ins gym gerufen, wo man sich dann, je nachdem in welcher Stufe man war, auf die Tribüne setzte. Danach trat die Tanzgruppe unserer Schule auf, die Marching Band spielte, unsere Cheerleader traten mit sehr artistischen Übungen auf und, was war das Hauptthema dieser Aktion war, die Klassenstufen traten in verschiedenen, meist auch sehr amüsanten Wettkämpfen gegeneinander an. Die Wettkämpfe waren Tauziehen, Staffellauf und jemandem unter sein T-shirt so viele Luftballons wie möglich zu stecken, die man vorher aufblasen musste. Danach war der Schultag zu ende, doch kann mit Gewissheit sagen, dass ich so etwas nicht vergessen werden.

PS: Von Papa soll ich ausrichten, das jetzt die Fotos von Washington mit Erläuterungen verfügbar sind.

Chrissi

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Fahrradfahren nach Harvard

Am letzten Sonnabend fand die "Head of the Charles", eine Ruder Regatta auf dem Charles-River in Boston statt. Dies war für uns ein weiterer Anreiz endlich mit dem Fahrrad den schon mal erwähnten Minute Man Bikeway nach Boston zu fahren. Schnell für Robert noch ein Fahrrad gemietet und dann ab auf den Asphalt. Entlang bunter Bäume abseits der Straßen bis nach Cambridge zum Harvard-Campus. Dieser ehrwürdige Fleck Erde versprüht ein Mischung aus elitärem und studentischem Leben. Verweise auf ehemalige Studenten in Politik und Wirtschaft verstärken dann wieder den Eindruck der Elite. Die Kosten eines solchen Studiums sprengen unser deutsches Vorstellungsvermögen. Hinzukamen dann Episoden wie die der Bibliothek: " Ein Absolvent namens Widener macht sich 1912 nach seinem Abschluß auf eine Europareise, sammelt und kaufte ein Reihe historischer Bücher, fährt schnell zurück, nimmt dafür die Titanic und erleidet, wie ja bekannt ist, Schiffbruch. Da er in der First Class reist, hat er natürlich Anspruch auf ein Rettungsboot. Er will aber noch zurück in die Kabine, um seine wertvollen Bücher zu holen und findet an Deck leider keine Rettungsboote mehr. Die trauernde Mutter spendet dann an die Harvard Uni 2 Mio $ für den Bau einer Bibliothek mit 3 Auflagen. 1. Die Bibliothek darf nicht umgebaut werden 2. Jeder Absolvent muß einen Schwimmtest ablegen und 3. es gibt einen Leseraum, den nur zwei Personen betreten dürfen: eine Person die für frische Blumen sorgt und der Geist ihres verstorbenen Sohnes. Die erste Bedingung sorgt dafür, dass die Bibliothek unterirdisch erweitert wurde und zwar auf 5 Stockwerke. Die zweite Bedingung wurde durch ein Gesetz in Massachusetts aufgehoben, das keine Benachteiligung Behinderter erlaubt. Zur dritten Bedingung will ich mich nicht äußern." Wenn man die Harvard Uni nüchtern betrachtet, erinnert das Gelände stark an das St. Joseph Krankenhaus in Weißensee - naja so ähnlich jedenfalls.

Dann weiter zum Charles River, wo uns ein buntes Treiben von Fressbuden und
Musik erwartet. Viele Leute schlendern einfach die Promenade entlang und schauen den Ruderern zu, die in etlichen Kategorien mit über 1000 Ruderern starten. Die Regatta wurde dieses Jahr zum 46.mal ausgetragen und geht über 3 Meilen.

Da viele Straßen gesperrt waren, waren wir mit unserem Fahrrad ideal unterwegs, da Autofahren in Bosten selbst am Wochenende und ohne Sperrungen keinen richtigen Spaß macht.

Ein paar Fotos wie immer über den Link ganz oben. - Thomas

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Besuch aus "Good old Germany"

Robert hat uns diese Woche besucht, super spontan. Seit Donnerstag ist er hier und hat uns mit einigen Nettigkeiten aus dem guten Germanien versorgt, die hier entweder garnicht oder nur sehr teuer zu bekommen sind. Davon gibt es zu Beginn eines solchen Aufenthaltes einiges. Wir stellen aber auch schon fest, dass man sich an viele Dinge gewöhnt und den Geschmack und die Gewohnheiten anpasst.
Also Robert nun in Bosten und ein Programm zusammengeschustert, was auch die Wetterbedingungen berücksichtigt. Da die Aussichten für das Wochenende nicht so rosig waren in Bosten, haben wir uns für den Süden entschieden und sind auf nach Washington. Das ist ein guter 6-7h Trip bei guten Verkehrsbedingungen und ohne technische Probleme. Davon hatten wir allerdings ausreichend. Robert muß sich in Boston einen Nagel eingefahren haben, der dafür sorgte, das der Reifen massiv Luft verlor und andererseits nicht repariert werden konnte. Also haben wir den Hinweg im wesentlichen damit verbracht von einem Flughafen zum nächsten zu fahren auf der Suche nach einer Mietwagenstation die uns helfen kann. Ich werde nicht sagen was Robert ausgewählt hatte, aber bucht nicht bei Alamo. Am Sonnabend, Chrissi's Geburtstag, haben wir dann am Morgen Philadelphia besichtigt, incl. "Liberty Bell" und dem sehr schönen Historischen Distrikt. Dann schnell weiter nach Washington, was uns extrem gut gefallen hat. Mir ist aber aufgefallen, dass die Amerikaner und die Russen offensichtlich auf die gleichen Architekten bzw. Ideengeber zurückgreifen. Viele der Gebäude und Denkmäler könnten ohne Veränderung auch in Moskau stehen und dort ähnlich hineinpassen. Ich werde die Eindrücke nochmal später aufbereiten und müss jetzt Schluss machen, Denn anders als ich letztens in einer Mail gelesen habe, ist dies kein Urlaub sonder zwischen den Wochenenden extrem harte Arbeit. Ich mußte feststellen, dass ich hier mehr arbeite als in Berlin, was auf Dauer nicht gut ist. Ach ja, den Ausflug haben Christopher, Robert und ich alleine gemacht, das Angela mit Nici und Consti bei einem Turnier in Manchester waren. Wir wollten dort einmal die amerikanische Turnierluft schnuppern. - Thomas

Nord-Küste von Boston

Endlich kommen wir wieder dazu einige Informationen mit Euch zu teilen. Wir haben diesmal die nähere und entferntere Gegend erkundet. CIRC 30 Meilen von uns entfernt liegt Gloucester ein malerisches Fischerstädtchen, das wir am vorletzten Wochenende erkundet haben, Die Badesaison ist ja nun definitiv vorbei, so dass die Küstenbereiche eine interessante Mischung aus Verschlafenheit und Idyll bieten ohne die großen Mengen von Badetouristen, zu denen wir uns ja noch vor einigen Wochen selbst zählten. In diesem Ort wurde auch der Film "Der Sturm" gedreht, der, wie auch einige Denkmäler, an die Fischer erinnert, die nicht wieder heimgekehrt sind. Einige Fotos dazu sind wieder über den Link zu erreichen. Ganz in der Nähe ist auch die Tennisschule, in die Nici und Consti im Sommer gegangen sind. So haben wir am späten Nachmittag die Jungs dort zum Training gebracht und wi restlichen Drei sind in einer der öffentlichen Anlagen Tennis spielen gegangen. Dabei haben wir auch unsere Nachbarin mit ihren Tennis-Damen getroffen - 30 Meilen entfernt von unserem Haus! Zufälle gibt es manchmal.

Montag, 4. Oktober 2010

Herbst Anfang

Jetzt beginnt eine der wohl schönsten Jahreszeiten hier im Nordosten der USA - der Indian Summer. Die ersten Vorboten kann man schon erkennen da sich das Laub bereits beginnt zu färben. Einige Bäume haben die Blätter gar schon ganz abgeworfen. Die besondere Rot-Färbung der Blätter entsteht, wenn über einen bestimmten Zeitraum die Nächte kühl und die Tage sehr warm und sonnigsind. Dabei wird die Energieproduktion in den Blättern weiter angeheitzt, der Zucker kann aber durch die kühlen Nächte nicht abtransportiert werden. Dieser Umstand bewirkt dann die besondere Rot-Färbung. Hinzukommen betimmte Arten von Bäumen hier im Nordosten, die ohnehin schon eine Tendenz zur Rotfärbung haben.

Zum Herbst gehört natürlich auch das Oktoberfest, was wir am Sonnabend bei einem Nachbarn ausserhalb der Farm gefeiert haben. Dort fand sich neben einer kleinen deutschen Community auch andere Freunde und Bekannte der Familie ein. Mit Weisswürsten, Schmalz und Schwarzbrot, Oktoberfestbier und vielen anderen Leckereien aus Germanien haben wir dort einen super Tag im Garten bei Sonnenschein verbracht. Der Gastgeber ist Deutscher und lebt seit mehr als 13 Jahren hier in Bedford. Das war auch für uns eine tolle Gelegenheit viele Leute kennenzulernen - von Kinderärzten bis zu Lehrern. Ich habe einen neuen Ordner angelegt im Fotobereich, in dem ich verschieden Bilder hinterlege die dann vielleicht ein abgerundetes Bild vom Leben hier drüben geben. Aber Vorsicht, das Bild das wir zeigen erscheint dadurch sicher ewas verfälscht, da wir den Alltag natürlich nicht in allen Details dokumentieren. Ich kann das Gähnen schon hören, wenn ich anfangen würde, von meiner Arbeit zu erzählen, geschweige denn Fotos beim alltäglichen Einkauf zu machen.  - Thomas

Sonntag, 26. September 2010

Bedford Day

Hier in Bedford fand an diesem Wochenende einer der Höhepunkte des kleinstädtischen Lebens statt - der Bedford Day. Bei diesem Ergeignis wird alljährlich der Bedford flag gedacht, die eine der ältesten erhältenen Fahnen in den USA darstellen soll. Drumherum wurde ein Volksfest mit "Parade" den hiesigen Feuerwehr- und Polizei Fahrzeugen, der Baufirmen und vieler Vereine und natürlich Parteien aufgebaut. Sämtlicher Clubs und Vereine waren mit Ständen vertreten. Angefangen beim Verein zum Schutz der älteren Bürger, über sämtlichen Schulen und Sportvereine, bis zur breiten Palette des religiösen Lebens; Katholiken, neben Buddhisten und allen anderen Facetten. Nicht zu vergessen die Lokalen Parteigrößen die sich in einer unglaublich ekeligen Art angebiedert haben. Da paart sich die amerikanische Freundlichkeit mit knallharter Berechnung und dem Lechzen nach Stimmen bei den nächsten Wahlen - koste es, was es wolle. Interessant ist, das Politik und REleigion eigentlich Tabu-Themen in einer Konversation sind, die Leute aber ganz offen ihre Überzeugung öffetnlich zur Schau stellen und sich mit Haut und Haar dafür einsetzen. Einige Bilder dazu findet ihr im Album zum Bedford Day.

Wir haben aber auch ein wassersportliches Highlight geniessen können. Unser Nachbar Neil ist stolzer Besitzer eines Jet-Ski und hat uns auch gleich angeboten eine Spritztour auf dem Concord River zu unternehmen. Da das Wetter derzeit langsam in Richtung Herbst umschlägt haben wir einen der letzten Tage mit 30 Grad nochmal genutzt und sind auf zum Concord River gefahren. Das ist ca. eine 1/2 Meile von unserem Haus entfernt. Dieser Fluss schlängelt sich im Übrigen an weiteren Vororten von Bosten entlang. Sowohl Nici und Consti sind dann mit Neil gefahren und durften in einer zweiten Runde sogar selbst steuern. Zugegeben etwas laut, aber ein Super-Spaß. Sogar ich durfte mit zu Neil auf den Jet-Ski. Wir hätten es eigentlich ahnen müssen, als wir gleich am Steg das Gleichgewicht verloren haben. Jedenfalls sind wir so richtig über den Fluß geheizt und wollten dann den finalen "U-Turn" machen, um zurückzukehren. Dabei hat es mich seitwärts hersugetragen und schön über das Wasser geschleudert, bis ich im Schlamm am Ufer zum liegen kam. Neben mir tauchte dann auch Neil auf. Wir haben uns also durch den Schlamm zum Jet-Ski durchgeschlagen, der im Fluss etwas beleidigt rum schwamm. Die nächsten gefühlten 2h haben wir damit verbracht, um Wasser wieder auf das Gefährt zukommen. Das ist alleine alles kein Problem, nur sobald der zweiter jeweils aufstieg, gab es eine Super Wasserrolle. Die Reiher am Ufer haben warscheinlich einen Lachkrampf bekommen. Irgendwann soind wir dann an ein Ufer gekommen, an dem man auch stehen konnte und dort waren wir auch erfolgreich. Auf dem Rückweg haben wir dann die Ausrede vorberereiten und uns etwas von "River-Sharks" ausgedacht. Hat fast funktioniert. Angela wollte inzwischen schon fast die Coast-Guard rufen.
Trotzallem ein riesen Spaß, vorallem als ich dann alleine fahren durfte. - Thomas

Sonntag, 19. September 2010

Ich dachte mir, dass ich mich vielleicht auch melden sollte. Immerhin ist das mein blog:).

Also; der Unterricht ist hier zwar eigentlich ziemlich einfach, da ich aber immer sehr viel aufbekomme, sitzte ich nach einem 3-stündigen soccer-training bestimmt noch mal 2 Stunden an meinen Hausaufgaben. Meine Schulfächer sind American Perspectives(Englisch), Modern American History, Art of Reading, Fitness Concepts, Algebra, Spanish, Introduction to business and Biology. Die Fächer sind alle sehr interessant, bloß in Algebra und Biology wird Stoff durchgenommen den ich schon vor einem Jahr gehabt habe.
Die High School ist echt klasse, sie hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen. In jedem Klassenraum, und das sind an die 70 gibt es mindestens einen Computer und ein magic board, das wie der Touchscreen eines Computers funktioniert. Das Essen ist hier echt gut und es gibt immer eiine große Auswahl an Menüs. Alle sind hier sehr zuvorkommend und bieten einem gleich ihre Hilfe an.
Alles in allem bin ich höchst zufrieden mit den ersten Wochen in der neuen Schule.
Liebe Grüße aus Bedford,MA

Chrissi

Freitag, 17. September 2010

Der Einzug ist durch, die Schule ist im Focus!

An Euch treue Leser ganz liebe Gruesse aus Boston.

Die Schule hat uns in Ihren Faengen.
Rein organisatorisch laeuft das hier top.
Nici und Consti werden vom Schulbus gleich hinter unserem kleinen Wald um 7.30 abgeholt, 7.50 Unterrichtsbeginn, Chrissi wird zu 6.50 vor zur Strasse gefahren und auch von einem gelben grossen Bus mitgenommen. Sein Unterricht beginnt 20min eher. Die Schulen sind 7 min von uns entfernt und liegen nebeneinander.
Alle haben Pflicht und Wahlfaecher, wobei Nici im World drumming (Trommeln) und Gourmet gift (Kochen) und Consti im Fach „Einrichten und Gestalten“ ist.
Alle Schulergebnisse/Noten kann ich im Internet abrufen, genauso wie aktuelle Stundenplaene, teilweise Hausaufgaben, E-Mail Adressen der Lehrer, Fehlzeiten der Kinder und Downloads von Unterrichtsfolien. Unglaublich wie transparent das fuer die Eltern ist. Die Klassenstaerke schwankt je Kurs zwischen 13 und 22 Kindern. Noch mal unglaublich. Dazu ein high technical equipment der Schule.
Wir stellten uns die ganze Zeit die Frage, warum hoert man so viel Schlechtes vom amerikanischen Schulsystem. Ich habe nur eine Ahnung- es zeichnet sich ab, dass nur ganz langsam, in vielen kleinen Teilschritten im Stoff vorangegangen wird, aber vielleicht entpuppen sich noch andere Gruende.
Die Schule arbeitet eng mit dem Athletic Club zusammen und offeriert fuer jedes Quartal eine wechselnde Auswahl an Sportarten. Im Winter wird Chrissi vielleicht Skifahren waehlen. Das Extreme daran ist, dass der Sport teilweise taeglich stattfindet, direkt nach der Schule fuer die Kleinen 2h, fuer Chrissi 3h.
Und damit landen wir bei den Hausaufgaben. Sehr viel!, nicht schwer, aber die Aufgabenstellung muss erst mal verstanden werden und die Antwort im Englischen formuliert werden. Somit beschaeftigen wir uns mehr mit Uebersetzen als mit Loesen.
Nici und Consti haben seit dieser Woche anstelle von Spanisch , Englisch fuer Nichtmuttersprachler in einer Gruppe von 4 Kindern, das bringt uns vielleicht schneller auf Kurs. Chrissi hat vom Franzoesisch auf Spanisch gewechselt, weil Franzoesisch so viel hinter seinem Stoff zuruecklag.
Insgesamt haben sich alle 3 Jungs gut eingefunden, das Schulessen schmeckt, die anderen Schueler schreiben schon Briefchen, helfen Ihnen, wann immer Sie Hilfe brauchen und teilweise kommen die Jungs nach Hause und schwaermen von Ihren Lehrern.

Resume: Ein amerikanisch-deutscher Informationsaustausch taete beiden Schulsystemen gut! - Angela

Sonntag, 12. September 2010

Finally, we made it!


Wir haben es nun tatsächlich geschafft und sind in unser neues Heim, in Bedford, eingezogen. Am Freitag kamen die Möbelpacker und haben unser Haus gefüllt und unser Heim ausgestattet. Angela hatte alle Hände voll zu tun, die Bestimmungsorte der verschiedenen Kisten und Pakete anzugeben. Am Abend sah alles schon fast wie in Mahlsdorf nur ineinem anderen Haus aus. Und endlich konnten wir wieder in unseren eigenen Betten schlafen. Es fehlt noch an Lampen, Stühlen und kleinen Regalen für die Wandschränke. Aber das wird sicher bald auch erledigt sein.
Zusätzlich haben unsere Jungs nun die erste Woche in ihrer neuen Schule überstanden. Dazu werden sie an dieser Stelle später noch einige Details bereitstellen. Nur soviel, trotz vieler neuer Schüler pro Schuljahr, haben es unsere Jungs irgendwie doch geschafft, gleich bekannt zu werden. The Germans, are in town! Nichlas und Const sind auch geleich als "the german twins" bekannt geworden. Es ist halt doch ein kleines Städtchen hier in Bedford. Chrissi ist ziemlich fertig von seinem täglichen Soccer Training (2,5h). Am Sonntag steht nocheinmal eine Sonder Trainingseinheit an, da danach die Punktspiele beginnen.
Am Freitagabend ist Angela auch gleich noch eingeladen worden, an einem Charity-Abend der Frauen des Ortes teilzunehmen. Was sich zunächst wie die Realsatire von "Desperate Housewives" anhörte, stellte sich als eine Benefiz Veranstaltung der Frauen heraus, um für in Not geratene Familien des Ortes zu spenden oder andere Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung zu finden. Jeder hat dazu etwas zu Essen mitgebracht und das wurde dann unter viel Geplaudere vernascht. Angela wirde ihre Eindrücke sicher noch einmal genauer beschreiben. Jedenfalls hat sie viele Mütter kennengelernt und Kontakte knüpfen können. Wir packen jetzt weiter aus und kümmern uns um die Hausaufgaben. Die werden hier nämlich "extremely serious" genommen. - Thomas

Samstag, 4. September 2010

Back to School - Vorbereitungen


In sämtlichen Geschäften gibt es derzeit den "Back to School" Sale. Diese Schilder kündigen unmissverständlich das Ende der Ferienzeit an. Inzwischen sind die Jungs nicht nur in den Schulen angemeldet, sondern auch im Athletic Club der direkt nach der Schule die gewählten Sportarten leitet.
Niclas und Constantin sind ab nun Footballer, nicht zu verwechseln mit Soccer, dafür hat sich Chrissi für Soccer entschieden. Das Equipment wird weitestgehend von der Schule gestellt, zu den Spielen werden die Jungs mit einem Bus gefahren und Training findet jeden Schultag (1,5h) auf dem Schulgelände statt. Denn wie uns gesagt wurde "We're taking our sport serious!"
In Nici's und Consti's Mannschaft ist Ryan, auch Zwilling, sehr nett und wohnt wenige Straßen von uns entfernt. Nicht nur von Ryan's Eltern haben wir sofort Telefonnummer und Hilfsangebote bekommen, eine hier sehr übliche Geste. Man wird schnell als neue Nachbarn oder neues Kind in der Schule angesprochen, anderen vorgestellt und Hilfe angeboten.
Wenn wir zu unserem Haus fahren, sprechen wir von "unserer Farm", das ist sie mit ihren Pferdekoppeln den Hasen, Streifenhörnchen und der Wiese und dem Wald ja auch. Der Container kommt erst nächsten Freitag an. So bleiben wir in unserem Hotel, was aber, typisch amerikanisch-großzügig eine 3 Zimmer Suite mit offener Küche ist. Da muss ich zwar kein Frühstück zubereiten, dafür aber die Familie zur Schule und zur Arbeit fahren.
Heute wurde auf den Highway-Schildern "Hurrican Warning" agezeigt, denn "Earl" kam auf Boston zu. Da wir Cape Cod schon verlassen haben, bekamen wir aber nur etwas Regen ab. Ab Montag soll es schon wieder 27 Grad und Sonne geben.
Wir sind also alle auf den Schulstart gespannt, genießen aber erst das lange Wochenende, denn Montag ist "Labor Day".
Seit alle gegrüßt - Angela

Donnerstag, 2. September 2010

Cape Cod Vacation


Das hat jetzt leider etwas gedauert, aber 2 von 2 Laptops haben ihren Dienst verweigert. In der Zwischenzeit habe wir 3 der vielleicht 4 Regentage dieses Sommers auf Cape Cod erlebt. Allerdings haben wir auch ein fantastisches Wal-Erlebnis, eine super Fahrrad-Tour durch das Nature Reserve, tolle Wellen und endlich Entspannung gefunden. Einige Fotos davon findet Ihr wie üblich unter unserem Foto-Link.
Jetzt heißt es wieder Arbeiten für mich und zwar vom Office aus und da wir erst ein Auto haben, spielt Angela für mich den Chauffeur. Der Rest der Familie ist dann in unserem neuen Heim unterwegs, säubert schon mal bzw. genießt die Vorzüge unserer Hutchins-Farm (Tennis und Pool), da die Schule in unserem County erst nach dem "Labor Day" am 7. Sept. beginnt. Eine kleine Galgenfrist also für unsere Jungs, die heute das erstemal, zunächst als Zuschauer, an einem Football Training ihrer Middle School teilgenommen haben. Am letzten Wochenende haben wir dann eine Sightseeing Tour durch Boston unternommen. Eine wirklich fantastische Stadt, die sehr viel von London und manchmal so gar nicht an Amerika erinnert, obwohl sie dann ein anderes mal fast alle Stereotypen Amerikas bedient. Wir sind gespannt darauf, nach diesem Überblick mehr im Detail zu sehen.
Aktuell werden hier sämtliche Nachrichten vom Hurricane "Earl" bestimmt, der sich auf Boston zubewegen könnte, wohl aber eher nur Cape Cod treffen wird - da freue ich mich aber über nur 3 Tage Regen.

Sonntag, 22. August 2010

Our Car


Nun haben wir ihn endlich. Es hat leider etwas länger wegen der Versicherung und der dann erst möglichen Registrierung gedauert. Am Freitag haben Chrissi und ich unseren neuen-alten Van dann abgeholt. Gerade noch rechtzeitig um unseren Umzug zu bewältigen. Wir sind jetzt aus unserem Hotel, nahe des Tennis Camps, ausgezogen und wollen jetzt unbedingt eine Woche richtigen Urlaub einlegen. Wir werden uns auf Cape Cod aufhalten, auch wenn das Wetter wohl eher durchwachsen sein wird. Wir teilen dann diese Umstände jedenfalls mit Präsident Obama der nur unweit vor Cape Cod, auf der Insel Martha's Vinyard, mit seiner Familie Urlaub macht. Das ist natürlich eine Top-Story in the Nachrichten. Was er so einkauft, in welchen Geschäften und was seine Familie während seines Golfspiels treibt. Soweit wollen wir es mit der Berichterstattung hier nicht treiben. Daher bis bald und weiteren Bildern.
- Thomas

Freitag, 20. August 2010

Wiedervereint


Nach ziemlich genau 2 Wochen, sind wir fünf Pietschies nun wieder vereint. Angela und Chrissi sind heute Abend wohlbehalten in Boston angekommen. Morgen geht es früh zur Hausbesichtigung und hoffentlich können wir das Thema Schulregistrierung weiter vorantreiben. Aber erstmal sehen, was der Rest der Familie zum Haus und der neuen Heimat sagt. Ab Sonnabend werden wir für eine Woche Urlaub nehmen und sind unterwegs nach Cape Cod. Von dort dann sicher mehr Informationen.
- Thomas

Montag, 16. August 2010

Die erste Woche

Nach einer sehr anstrengenden ersten Woche, ging es für uns alle erst einmal in das Wochenende.
Samstag:
Am Samstag hieß es zunächst ausschlafen. Nach einem süßen, wie leider immer - sehr süßen, Frühstück fuhren wir zur Bank, um einen Check abzuholen und von dort aus, ging es dann zum Kauf des neuen Familienwagens - Bilder dazu folgen unweigerlich. Zur Freude von Consti und mir fuhr Papa noch ein mal mit uns zu einem Strand, der zwar voll, aber sehr schön war. Gegen 20 Uhr, oder wie man hier sagt - 8pm, liessen wir dann den Abend ruhig in unserem Hotel ausklingen.
Sonntag:
Nach einem etwas längeren Ausschlafen, gingen wir zu einem Strand im Süden von Boston, der zwar leer, aber nicht gerade der "Traum" von Consti und mir war. Da wir uns zum Weiterfahren enschieden, kamen wir zu dem schönsten Strand den wir bisher hier gesehen hatten. An diesem blieben wir ca. 2h. Super Wellen, leider recht kühl. Und dann ging das Wochenende schon wieder dem Ende entgegen. Jedenfalls sind wir richtig schön im Freien gewesen und Papa konte seinen Hotel-Koller ablegen, unter dem er leidet, seit er vom Hotel aus arbeitet.
- Nici

Donnerstag, 12. August 2010

Mitte der ersten Woche

Am dritten Tag des Tennis Camps hatten wir uns langsam an die Anstrengung und die Hitze gewöhnt! Die Muskelkater der vergangenen Tage spüre ich immer noch, aber mann gewöhnt sich ja an alles. Heute habe ich schon viel mehr verstanden als am letzten Tag und dadurch machte es mir auch viel mehr Spaß. Zu unserer Freude, konnten wir Francisco Montoya kennenlernen, den Leiter der Academy,leider trainierte er noch nicht, sondern schaute nur zu. Wir konnten uns alle darüber freuen das Papa endlich sein iPhone hat und wir unseren American Football.
- Consti
Bei der Schulanmeldung habe ich heute den Gipfel der Bürokratie erfahren dürfen, zumindest hoffe ich, dass es nicht noch weiter geht. Nachdem ich die Unterlagen für alle 3 Kinder ausgefüllt hatte ca, 20 Seiten Formulare, wollte ich diese heute stolz abgeben. Worauf die Sekretärin mir mit Bedauern, aber unmissverständlich klar machte, dass leider in der letzten Woche neue Regelungen und Formulare festgelegt wurden und ich deshalb diese nochmal ausfüllen soll. Nach einem ersten Blick 99% identisch, bis auf den Versionsvermerk links unten. Ich muß erwähnen, dass ich mir die Formulare bei meiner letzten Reise vor 3 Wochen dort abgeholt habe.
- Thomas

Dienstag, 10. August 2010

Erster Tag der Tennis Academy

Nach unserem erstes Wochenende began heute der Ernst des Lebens, zumindest was eine regelmäßige Tagesplanung angeht. Auch wenn ich in die Gesichter meiner Jungs geschaut habe, sah ich so etwas wie ein aufsteigendes mulmiges Gefühl. Nach der Aufwärmung und dem ersten Vorspielen für die beiden Deutschen hat sich das allerdings gelegt und wich einer nicht zu übersehenden Erschöpfung. 1 Stunde intensives Einspielen und dazwischen die Anfeuerungsrufe der Trainer:" Keep moving Niclas, keep moving". Danach ein Stunde Übungen und kleine Doppel-Matches. In der dritten Stunde wurden Einzel gespielt. Nach Aussage von Niclas gegen einen recht guten Gegener. Der Trainer sagte mir schon vorher, dass er in seiner Altersklasse die Nr. 1 von Neuengland ist (10 Jahre). Beide haben nur knapp gegen ihn verloren. Zu guter letzt gab es in der vierten Stunde noch eine Laufeinheit mit Ausdauer und Intervall-Training. Es erübrigt sich wohl zu sagen, dass es heute recht ruhig im Hotelzimmer war. Morgen gehts weiter. Bis bald! Ein paar Fotos.

Sonntag, 8. August 2010

Ankunft in Boston

Die Vorhut ist nun mit Niclas, Constantin und mir in Boston eingetroffen.
Für die Kleinen das erstemal Amerika, für mich der Test, wie ihre ersten Reaktionen auf die neue Umgebung und meine Auswahl wohl sein mögen.
Unser aktuelles Hotel liegt "sehr verkehrsgünstig", vom Autolärm hört man aber nichts.
Beim Frühstück haben sich sogar die beiden kleinen über den Zucker in allem beklagt.
Dann wollte ich es wissen und bin mit ihnen zu unserem neuen Haus nach Bedford gefahren. Das sah dann auch schon wirklich deutlich mehr nach Stadt und angenehmem Amerika aus und nicht die üblichen Ausfallstrassen mit der Abwechslung von McDonalds und Dunkin' Donuts in gefühlten 100m Abständen.
Kurzum, der Tennisplatz und Pool wurden wohlwollend angenommen und das Haus hochgelobt. Speziell den kleinen Wald hinter dem Haus haben sie begeistert aufgenommen und den Plan für ein Baumhaus geschmiedet.
Weiter ging es zur Schulbesichtigung, die Dank der vielen Sportmöglichkeiten auch ohne Innenbesichtigung gut ankam. Nach einem einstündigen Tennis Match auf dem High School Court, ging es natürlich in eine Mall, da wir uns eine Orientierung, sprich Navi kaufen mußten.
Alles in allem ein recht erfolgreicher Tag, was jedenfalls die Akzeptanz der Jungs anging. Durch die Zeitverschiebung liegen sie nun sogar um 21:00 Uhr im Bett und schlafen tief und fest.
Erste Fotos im Web

Mittwoch, 28. Juli 2010


Unser Haus!
Hey wir haben ein Haus. am letzten Tag meiner Dienstreise nach Boston habe ich tatsächlich einen Lease-Contract unterzeichnet.
Auf geht's!
Damit stehen auch die Schulen fest und wir können endlich in die Detailplanung und Vorbereitung gehen.

Samstag, 1. Mai 2010

Jetzt ist es eindeutig. Wir werden nach boston gehen. Am gestrigen Freitag hat mein Vater den Vertrag unterschrieben.
Boston, wir kommen!!!

Samstag, 17. April 2010

Gewissheit

Endlich scheint es nach vielem hin und her sicher zu sein, dass wir nach Boston gehen. Zum Glück!!! Denn ich hatte die Ungewissheit ziehmlich satt.
Jetzt müssen eigentlich nur noch Formalitäten geklärt werden. Dazu gehört auch ein Besuch in der Amerikanischen Botschaft und mehrere Impfungen.

Mein erster Eintrag

Endlich ist es soweit. Ich beginne meinen ersten Blog und schreibe meinen ersten Eintrag.
Hurra!!!!