Robert hat uns diese Woche besucht, super spontan. Seit Donnerstag ist er hier und hat uns mit einigen Nettigkeiten aus dem guten Germanien versorgt, die hier entweder garnicht oder nur sehr teuer zu bekommen sind. Davon gibt es zu Beginn eines solchen Aufenthaltes einiges. Wir stellen aber auch schon fest, dass man sich an viele Dinge gewöhnt und den Geschmack und die Gewohnheiten anpasst.
Also Robert nun in Bosten und ein Programm zusammengeschustert, was auch die Wetterbedingungen berücksichtigt. Da die Aussichten für das Wochenende nicht so rosig waren in Bosten, haben wir uns für den Süden entschieden und sind auf nach Washington. Das ist ein guter 6-7h Trip bei guten Verkehrsbedingungen und ohne technische Probleme. Davon hatten wir allerdings ausreichend. Robert muß sich in Boston einen Nagel eingefahren haben, der dafür sorgte, das der Reifen massiv Luft verlor und andererseits nicht repariert werden konnte. Also haben wir den Hinweg im wesentlichen damit verbracht von einem Flughafen zum nächsten zu fahren auf der Suche nach einer Mietwagenstation die uns helfen kann. Ich werde nicht sagen was Robert ausgewählt hatte, aber bucht nicht bei Alamo. Am Sonnabend, Chrissi's Geburtstag, haben wir dann am Morgen Philadelphia besichtigt, incl. "Liberty Bell" und dem sehr schönen Historischen Distrikt. Dann schnell weiter nach Washington, was uns extrem gut gefallen hat. Mir ist aber aufgefallen, dass die Amerikaner und die Russen offensichtlich auf die gleichen Architekten bzw. Ideengeber zurückgreifen. Viele der Gebäude und Denkmäler könnten ohne Veränderung auch in Moskau stehen und dort ähnlich hineinpassen. Ich werde die Eindrücke nochmal später aufbereiten und müss jetzt Schluss machen, Denn anders als ich letztens in einer Mail gelesen habe, ist dies kein Urlaub sonder zwischen den Wochenenden extrem harte Arbeit. Ich mußte feststellen, dass ich hier mehr arbeite als in Berlin, was auf Dauer nicht gut ist. Ach ja, den Ausflug haben Christopher, Robert und ich alleine gemacht, das Angela mit Nici und Consti bei einem Turnier in Manchester waren. Wir wollten dort einmal die amerikanische Turnierluft schnuppern. - Thomas
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