Sonntag, 26. September 2010

Bedford Day

Hier in Bedford fand an diesem Wochenende einer der Höhepunkte des kleinstädtischen Lebens statt - der Bedford Day. Bei diesem Ergeignis wird alljährlich der Bedford flag gedacht, die eine der ältesten erhältenen Fahnen in den USA darstellen soll. Drumherum wurde ein Volksfest mit "Parade" den hiesigen Feuerwehr- und Polizei Fahrzeugen, der Baufirmen und vieler Vereine und natürlich Parteien aufgebaut. Sämtlicher Clubs und Vereine waren mit Ständen vertreten. Angefangen beim Verein zum Schutz der älteren Bürger, über sämtlichen Schulen und Sportvereine, bis zur breiten Palette des religiösen Lebens; Katholiken, neben Buddhisten und allen anderen Facetten. Nicht zu vergessen die Lokalen Parteigrößen die sich in einer unglaublich ekeligen Art angebiedert haben. Da paart sich die amerikanische Freundlichkeit mit knallharter Berechnung und dem Lechzen nach Stimmen bei den nächsten Wahlen - koste es, was es wolle. Interessant ist, das Politik und REleigion eigentlich Tabu-Themen in einer Konversation sind, die Leute aber ganz offen ihre Überzeugung öffetnlich zur Schau stellen und sich mit Haut und Haar dafür einsetzen. Einige Bilder dazu findet ihr im Album zum Bedford Day.

Wir haben aber auch ein wassersportliches Highlight geniessen können. Unser Nachbar Neil ist stolzer Besitzer eines Jet-Ski und hat uns auch gleich angeboten eine Spritztour auf dem Concord River zu unternehmen. Da das Wetter derzeit langsam in Richtung Herbst umschlägt haben wir einen der letzten Tage mit 30 Grad nochmal genutzt und sind auf zum Concord River gefahren. Das ist ca. eine 1/2 Meile von unserem Haus entfernt. Dieser Fluss schlängelt sich im Übrigen an weiteren Vororten von Bosten entlang. Sowohl Nici und Consti sind dann mit Neil gefahren und durften in einer zweiten Runde sogar selbst steuern. Zugegeben etwas laut, aber ein Super-Spaß. Sogar ich durfte mit zu Neil auf den Jet-Ski. Wir hätten es eigentlich ahnen müssen, als wir gleich am Steg das Gleichgewicht verloren haben. Jedenfalls sind wir so richtig über den Fluß geheizt und wollten dann den finalen "U-Turn" machen, um zurückzukehren. Dabei hat es mich seitwärts hersugetragen und schön über das Wasser geschleudert, bis ich im Schlamm am Ufer zum liegen kam. Neben mir tauchte dann auch Neil auf. Wir haben uns also durch den Schlamm zum Jet-Ski durchgeschlagen, der im Fluss etwas beleidigt rum schwamm. Die nächsten gefühlten 2h haben wir damit verbracht, um Wasser wieder auf das Gefährt zukommen. Das ist alleine alles kein Problem, nur sobald der zweiter jeweils aufstieg, gab es eine Super Wasserrolle. Die Reiher am Ufer haben warscheinlich einen Lachkrampf bekommen. Irgendwann soind wir dann an ein Ufer gekommen, an dem man auch stehen konnte und dort waren wir auch erfolgreich. Auf dem Rückweg haben wir dann die Ausrede vorberereiten und uns etwas von "River-Sharks" ausgedacht. Hat fast funktioniert. Angela wollte inzwischen schon fast die Coast-Guard rufen.
Trotzallem ein riesen Spaß, vorallem als ich dann alleine fahren durfte. - Thomas

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