Freitag, 17. September 2010

Der Einzug ist durch, die Schule ist im Focus!

An Euch treue Leser ganz liebe Gruesse aus Boston.

Die Schule hat uns in Ihren Faengen.
Rein organisatorisch laeuft das hier top.
Nici und Consti werden vom Schulbus gleich hinter unserem kleinen Wald um 7.30 abgeholt, 7.50 Unterrichtsbeginn, Chrissi wird zu 6.50 vor zur Strasse gefahren und auch von einem gelben grossen Bus mitgenommen. Sein Unterricht beginnt 20min eher. Die Schulen sind 7 min von uns entfernt und liegen nebeneinander.
Alle haben Pflicht und Wahlfaecher, wobei Nici im World drumming (Trommeln) und Gourmet gift (Kochen) und Consti im Fach „Einrichten und Gestalten“ ist.
Alle Schulergebnisse/Noten kann ich im Internet abrufen, genauso wie aktuelle Stundenplaene, teilweise Hausaufgaben, E-Mail Adressen der Lehrer, Fehlzeiten der Kinder und Downloads von Unterrichtsfolien. Unglaublich wie transparent das fuer die Eltern ist. Die Klassenstaerke schwankt je Kurs zwischen 13 und 22 Kindern. Noch mal unglaublich. Dazu ein high technical equipment der Schule.
Wir stellten uns die ganze Zeit die Frage, warum hoert man so viel Schlechtes vom amerikanischen Schulsystem. Ich habe nur eine Ahnung- es zeichnet sich ab, dass nur ganz langsam, in vielen kleinen Teilschritten im Stoff vorangegangen wird, aber vielleicht entpuppen sich noch andere Gruende.
Die Schule arbeitet eng mit dem Athletic Club zusammen und offeriert fuer jedes Quartal eine wechselnde Auswahl an Sportarten. Im Winter wird Chrissi vielleicht Skifahren waehlen. Das Extreme daran ist, dass der Sport teilweise taeglich stattfindet, direkt nach der Schule fuer die Kleinen 2h, fuer Chrissi 3h.
Und damit landen wir bei den Hausaufgaben. Sehr viel!, nicht schwer, aber die Aufgabenstellung muss erst mal verstanden werden und die Antwort im Englischen formuliert werden. Somit beschaeftigen wir uns mehr mit Uebersetzen als mit Loesen.
Nici und Consti haben seit dieser Woche anstelle von Spanisch , Englisch fuer Nichtmuttersprachler in einer Gruppe von 4 Kindern, das bringt uns vielleicht schneller auf Kurs. Chrissi hat vom Franzoesisch auf Spanisch gewechselt, weil Franzoesisch so viel hinter seinem Stoff zuruecklag.
Insgesamt haben sich alle 3 Jungs gut eingefunden, das Schulessen schmeckt, die anderen Schueler schreiben schon Briefchen, helfen Ihnen, wann immer Sie Hilfe brauchen und teilweise kommen die Jungs nach Hause und schwaermen von Ihren Lehrern.

Resume: Ein amerikanisch-deutscher Informationsaustausch taete beiden Schulsystemen gut! - Angela

1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Auswanderer,

    wir schauen regelmäßig auf Eure Seite, ob es News von Euch gibt.

    Liest sich alles sehr positiv. Wir freuen uns, dass Ihr Euch nach der kurzen Zeit schon so gut eingelebt habt und Unterstützung von Nachbarn und Schulkameraden bekommt. Ein bisschen neidisch sind wir ja schon auf Euer Abenteuer.

    Wir sollten bald mal wegen einem Besuchstermin skypen, damit wir uns noch einen halbwegs erschwinglichen Flug für nächsten Frühling buchen können.

    Wir wünschen Euch weiterhin ganz viel Spaß in Boston.

    Herzliche Grüße von

    Julian, Micha und Birgit

    P.S.: Julian läuft seit 5 Wochen perfekt und räumt uns sämtliches Inventar an einen anderen Ort :-)

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